Schrothkur-Behandlung
Die Schroth-Kur geht auf einen Fuhrmann namens Johann Schroth zurück, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts diese Diätkur entwickelte. Eiweiß- und salzarme Nahrung, Wechsel von Trink- und Trockentagen, sowie feuchte Ganzkörperpackungen gehören zum Programm.
An den Trinktagen gibt es neben Mineralwasser und Tee auch Wein.
Schrothsche Dunstwickel fördern die Durchblutung und bringen den Stoffwechsel auf Hochtouren.
Im Allgäu gibt es viele Kurorte, die Schroth-Kuren anbieten. Die bekannteste liegt in Oberstaufen.
Es ist ein heilklimatischer Kurort und für seine Schrothkuren ganz berühmt. Medical Wellness – lautet der Oberbegriff der heilsamen Therapie.
Hier lässt sich eine Schrothkur in Oberstaufen wunderbar mit einem Urlaub verbinden. In herrlicher Natur gelegen, kann der Körper hier neue Kraft tanken, entschlacken und einige Kilos verlieren.
Die Schroth - Kur ist ein Naturheilverfahren. Durch die vier Behandlungselemente – Diät, Packungen, Trinkverordnung, Ruhe und Bewegung - sollen die Selbstheilungskräfte angeregt und den Organismus wieder ins richtige Gleichgewicht bringen.
Eine Schrothkur in Oberstaufen wird immer kurärztlich begleitet. Das ist wichtig, denn bei einigen Krankheiten darf diese Kur nicht durchgeführt werden.
Ein auf den Patienten abgestimmtes Ernährungs- und Trinkprogramm (wobei Gemüse der Hauptbestandteil der Ernährung ist) entlastet den Stoffwechsel. Dabei werden an den Trockentagen Giftstoffe aus dem Gewebe gezogen und an den Trinktagen ausgeschwemmt.
Die Schroth’schen Körperwickel fördern schon morgens das Schwitzen. Das regt die Durchblutung an und abgelagerte Giftstoffe werden abgebaut.
Bewegung, die auch richtig Spaß macht und förderlich für den Erfolg der Kur ist, sind das Wandern, Nordic Walking und das Golfen. Auch Langlaufen oder Skifahren im Winter stehen auf dem Programm.
Die Ruhephase, die sich an Trockentagen anbietet, gibt dem Körper die Möglichkeit zur intensiven Regeneration.








